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NTG24-Tagesbericht Gold vom 21.07.2023: Gold verliert ohne neue relevante US-Konjunkturdaten weiter um - 0,4 %

NTG24 - NTG24-Tagesbericht Gold vom 21.07.2023: Gold verliert ohne neue relevante US-Konjunkturdaten weiter um - 0,4 %

 

Selbst auch ohne neue relevante Konjunkturdaten-Veröffentlichungen verlor Gold gestern weiter um – 0,4 % auf 1962 USD und setzte ausgehend vom Doppelhoch bei 1988 USD – womit in der Überschreitung des oberen Bollinger-Rands im Tageschart wie auch des mittelfristigen Horizontalwiderstands von 1985 USD seit 18.05. jedoch eine klare technische Überkauftheit eingetreten war – seit dem Morgen des 20.07. seine bislang anhaltende Korrekturneigung weiterhin nahtlos fort.

So wenig auch, wie wir in den letzten Gold-Berichten z,B. hier ausführlich kommentiert hatten, die seit 20.07. eingesetzte Abschwächung von Gold Gold (TVC:GOLD) angesichts der glänzenden US-Juni-Inflationsdatenvorlage am 12.07. wie auch der in den letzten Tagen gleich in 6 von 7 Fällen fast querbeet schwächer als im Vormonat und die Analystenprognosen ausgefallenen US-Juni- bzw. Juli-Wirtschaftsdaten (Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion, Philadelphia FED-Industrieindex, Baubeginne und -genehmigungen, Verkäufe bestehender Häuser (excl. Neubauten), gesamte Frühindikatoren des Conference Boards) auch nur im Mindesten fundamentalanalytisch nachvollziehbar war, so verdient diese somit vor allem charttechnisch geprägte Abschwächung in unseren Augen nun doch eine sehr kritische Anlegerbeachtung.

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Maßgeblichster Aufwärtstrend seit 06.07. steht zunehmend auf der Kippe

 

Denn nicht nur ging diese Korrektur in den letzten Tagen seit dem 18.07. mit einem fundamental genauso unerklärlichen Kurssturz am US-Rentenmarkt (Hochschnellen der Rendite 10-jähriger US-Treasuries von 3,73 % auf 3,84 %) sowie einer seitherigen zwangsläufigen erneuten fast 1 %igen Aufwertung des US-Dollar auf 1,113 EUR/USD einher (zurückliegendes Hoch: 1,123 EUR/USD),

Auch die Tatsache, dass mit dem gestrigen Tagestief von Gold bei nur 1957 USD nun exakt der kurzfristig maßgeblichste Boden des seit 06.07. etablierten Aufwärtstrends getestet wurde und auch momentan noch bei 1971 USD stehende Bollinger-Durchschnitt im 5 Stunden-Chart nun kurz vor dem Abdrehen nach unten steht, mahnt nun im Vorfeld der am 26.07. anstehenden FED-Leitzinsentscheidung zu einer klar erhöhten Kaufvorsicht.

Insbesondere die vor der FED-Sitzung am 26.07., für die wir grundsätzlich positive Erwartungen haben (mögliche verstärkte Ankündigung, dass die sichere Leitzinsanhebung um + 0,25 % auf 5,25 – 5,50 % ggfs. nun die letzte innerhalb der seit März 2022 zurückliegenden Leitzinssenkungsrunde sein könnte) erfolgende Vorlage weiterer hoch relevanter US-Konjunkturdaten am 24.07. (erstmalige vorläufige S&P-Juli-Einkaufsmanager-Zahlen) wie auch 25.07. (Case Shiller-Hauspreisindex Mai, Verbrauchervertrauens-Index des Conference Board Juli) könnte Gold bei unerwartet starkem Ausgang nun in seiner derzeitigen Chartschwäche einen weiteren deutlichen Kursdruck zufügen.

 

Unterschreitung von 1954 USD würde charttechnisches Verkaufssignal generieren

 

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Werbebanner EMH PM TradeUngeachtet der möglichen positiven Marktresonanz auf die FED-Zinsentscheidung am 26.07. würden wir gerade konservative(re)n Anlegern nun in jedem Fall vorsichtshalber erst einmal in jedem Fall wieder den Ausstieg aus Gold empfehlen, sollte das Edelmetall in den nächsten Tagen sogar unter 1954 USD rutschen (= aktueller unterer Bollinger-Rand im 5 Stunden-Chart) und damit seinen derzeit relevantesten Aufwärtstrend seit dem 06.07. nun definitiv verletzen.

Nach oben ist der nächste Widerstand in Gold aktuell bei o.g. Bollinger-Durchschnitt im 5 Stunden-Chart, d.h. bei rd. 1971 USD anzusiedeln.

 

Chart: Gold kurzfristig

 

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20.07.2023 - Matthias Reiner

Unterschrift - Matthias Reiner

 

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