
Continental schleicht aus dem Kurskeller zurück in die Höhe
Mit Optimismus in die elektrische Zukunft
Dass der Verbrenner ausgedient hat, lässt sich mittlerweile kaum noch bestreiten. Diese recht banale Erkenntnisse führt zu so mancher Konsequenz an den Börsen. Vor allem geraten dadurch die Aktien der Zulieferer unter Druck, deren langfristige Zukunft in Frage gestellt wurde. Zumindest bei all jenen, die sich auf das neue Marktumfeld noch nicht eingestellt haben.
Bei Continental (DE0005439004) lässt sich das nicht vollumfänglich behaupten. Zwar verdient der Konzern nach wie vor weite Teile seiner Umsätze mit Kompenenten für Benziner. Doch schon jetzt ist man auch fleißig dabei, Produkte für E-Autos herzustellen und das soll in Zukunft noch deutlich ausgeweitet werden.
Erst vor wenigen Taqgen wurde via Pressemitteilung ein vollautomatischer Laderoboter vorgestellt, der Fahrerinnen und Fahrern das Leben künftig deutlich erleichtern soll. Im Prinzip muss man sich um nichts mehr kümmern und nach der Erstinstallation in der heimischen Garage ist es nicht einmal nötig, das eigene Fahrzeug perfekt zu parken. Um Abweichungen kann das System sich bis zu einem gewissen Grad selbständig kümmern.
Das Ganze entsteht in Zusammenarbeit mit Volterio und soll bis zum Jahr 2024 die Serienreife erreichen. Die ersten seriennahen Modelle sind bereits für das laufende Jahr geplant. Continental beweist damit nicht nur Innovationsgeist, sondern drückt gleichzeitig noch aufs Tempo. Das sorgt bei den leidgeplagten Anlegern dieser Tage wieder für etwas mehr Zuversicht.
Ein guter Anfang
Im gestrigen Handel konnte Continental sich an die zweite Stelle im DAX vorkämpfen und den eigenen Kurs um 3,45 Prozent auf 87,87 Euro verbessern. Damit bleibt es zwar auf Jahressicht noch immer bei einem Minus von knapp 27 Prozent und die Fortschritte in Forschung und Entwicklung sind längst nicht der bestimmende Faktor für die jüngsten Zugewinne, die eher aus einer allgemein guten Stimmung heraus entstanden sind. Das soll die derzeitigen Erfolge aber nicht schmälern und es macht sich jetzt die Hoffnung breit, dass der Tiefpunkt endlich überstanden sein könnte.
02.02.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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