
Zürcher Finanzbrief 07/25: Wie die US-Immobilienkrise und europäische Politik die Märkte beeinflussen
Von Hypothekenausfällen bis zu staatlichen Billionenpaketen – ein Blick auf die aktuellen Herausforderungen
Der US-Immobilienmarkt gerät zunehmend unter Druck, insbesondere im Segment der Mehrfamilienhäuser. Während die Ausfallraten von Hypotheken dort bereits das Niveau der Finanzkrise 2008 überschritten haben, bleibt der Markt für Einfamilienhäuser stabiler – wenn auch mit einem Rekordhoch an unverkauften Neubauten. Private Haushalte und Banken sind besonders betroffen, da die Federal Reserve den Zinssenkungszyklus vorzeitig beendet hat. Diese Entwicklungen könnten weitreichende Folgen für den Private Credit Markt und die US-Wirtschaft haben.
In Europa steht die Rolle des Staates im Fokus. Die USA zeigen, dass weniger staatliche Regulierung oft mehr Wohlstand und Investitionen bedeutet. Eine Grafik des MIT verdeutlicht, dass in den letzten 50 Jahren deutlich mehr erfolgreiche Großunternehmen in den USA als in der EU gegründet wurden. Kritiker warnen, dass zu viel staatliche Einmischung die Freiheit von Unternehmen und Bürgern einschränkt und langfristig die Wirtschaft schwächen könnte.
Politische Unsicherheit und ihre Auswirkungen auf die Börsen
Die politischen Pläne in Deutschland, darunter Steuererhöhungen für Reiche und eine mögliche Vermögenssteuer, sorgen für Verunsicherung an den Märkten. Frankfurt reagiert mit Kapitalabflüssen aus national ausgerichteten Indizes wie MDAX und SDAX. Gleichzeitig erlebte New York das schwächste Quartal seit 2022, getrieben von Gewinnmitnahmen und Sorgen um die Zollpolitik. Wien zeigt sich hingegen stabiler als Zürich, wo hohe Volatilität den SMI belastet.
Strafzölle und aktivistische Investoren prägen derzeit die Branchenentwicklungen. Während Zulieferer wie Continental mit den Folgen der US-Strafzölle kämpfen, wittern Fonds wie Elliott Investment Management bei RWE Chancen für Renditesteigerungen. High-Tech-Unternehmen wie Aeva und Ouster stehen vor wichtigen Meilensteinen, bleiben aber hochspekulativ. Shell und Atoss Software punkten mit klaren Strategien und Wachstum, während Porsche trotz Überverkaufsituation als interessanter Turnaround-Kandidat gilt.
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02.04.2025 - Christian Teitscheid
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