
Infineon spricht von neuen Übernahmen und am Geld soll es dabei ganz offensichtlich nicht scheitern
Ist das der richtige Weg für das Unternehmen?
Um die Infineon-Aktie ist es in letzter Zeit eher ruhig geworden und trotz einer ansehnlichen Erholung im November blickt das Papier momentan auf einen Wertverlust von gut 30 Prozent auf Jahressicht. Im Zuge einer nachlassenden Nachfrage im Halbleiter-Segment ist es auch mit der Stimmung der Aktionäre in die Tiefe gegangen.
Für die Zukunft stellt der Konzern aber Großes in Aussicht. Der Chef von Infineon (DE0006231004) in Form von Jochen Hanebeck sprach kürzlich in einem Interview mit der „FAZ“ über das Thema Übernahmen. Solche kann er sich dem Vernehmen nach durchaus vorstellen und sie könnten auch gut und gerne mehrere Milliarden Euro kosten.
Konkret angekündigt wurde bei der Gelegenheit allerdings nichts. Stattdessen hieß es lediglich, dass eine Übernahme sowohl strategisch als auch kulturell und finanziell zu Infineon passen müsse. All das mag sich für manchen Beobachter von selbst verstehen, doch offenbar war dem Manager daran gelegen, dies noch einmal besonders zu betonen.
Grundsätzlich Chancen für Übernahmen sieht der Infineon-Chef mit Blick auf Bereiche wie Sensorik, Künstliche Intelligenz oder Software im Allgemeinen. Genügend Auswahl für eine mögliche Fusion gibt es da ohne jeden Zweifel. Das Unternehmen selbst wird von Hanebeck zwar als gut aufgestellt angesehen, allerdings sei nichts so gut, dass man es nicht noch weiter verbessern könnte.
Leichte Zugewinne bei der Infineon-Aktie
Im frühen Handel am Mittwoch reagierten die Anleger zunächst positiv auf die jüngsten Äußerungen des Infineon-Chefs. Mit den Kursen ging es heute nach Handelsbeginn um immerhin 1,11 Prozent auf 28,58 Euro in Richtung Norden. Natürlich bleibt hier noch mehr als genug Luft nach oben. Im aktuell noch immer angespannten Marktumfeld dürften die Anteilseigner aber auch kleine Gewinne und damit verbundene Hoffnungsschimmer gerne mitnehmen.
28.12.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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