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Einer Klage gegen Nestlé und weitere Unternehmen aufgrund verunreinigter Babynahrung wird in den USA stattgegeben und nun wird man sich verteidigen müssen

Ein Urteil gegen Nestlé wurde noch nicht gesprochen

NTG24 - Einer Klage gegen Nestlé und weitere Unternehmen aufgrund verunreinigter Babynahrung wird in den USA stattgegeben und nun wird man sich verteidigen müssen

 

Es gehört schon fast zum Alltag, dass Nestlé sich allerlei Vorwürfe bezüglich der Qualität oder gesundheitlichen Eigenschaften seiner Produkte anhören muss. Das können Anleger die meiste Zeit getrost ignorieren. Eine andere Sache ist es allerdings, wenn aufgrund konkreter Vorwürfe geklagt wird. In den USA steht dem Schweizer Lebensmittelgiganten nun ein solcher Prozess bevor.

Eine Bezirksrichterin aus den USA machte dafür den Weg frei. Neben Nestlé (CH0038863350) wird auch anderen Herstellern vorgeworfen, verunreinigte Babynahrung in Verkehr gebracht zu haben, welche mit giftigen Schwermetallen belastet war. Jene soll bei Kindern nach Ansicht der Kläger Gehirnschäden verursacht haben. Ein Urteil ist noch lange nicht gesprochen, der Klage wurde erst einmal nur grundsätzlich stattgegeben.

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Nun liegt es an den Klägern, die Zusammenhänge schlüssig zu beweisen. Nestlé wird sich dagegen nach Kräften wehren. An der Börde löste das Ganze noch keinen großen Schock aus. Die Nestlé-Aktie zeigte sich am Donnerstag stabil, dies allerdings auf einem noch immer eher niedrigem Niveau. 95,20 Euro standen zu Handelsschluss auf der Anzeigetafel. Das sind rund 19 Prozent mehr als zu Jahresbeginn, aber noch immer etwas weniger als vor zwölf Monaten.

 

 

 

Gut verdaut hat die Nestlé-Aktie derweil den gestrigen Zollschock. Offenbar scheinen die Anteilseigner sich nicht allzu sehr darüber zu sorgen, dass die neuerlichen Zölle das Geschäft von Nestlé allzu sehr belasten könnten. Natürlich stellt das Unternehmen viel für den US-Markt vor Ort her, aber eben nicht alles. Ignorieren lässt sich das Ganze daher kaum.

 

Wird es ungemütlich für Nestlé?

 

Selbst wenn Nestlé nur milde direkte Auswirkungen von Zöllen zu spüren bekommen sollte, so könnte sich das Ganze indirekt durchaus auf die Umsätze auswirken. Experten rechnen aufgrund der US-Politik mit einer rasant anziehenden Inflation. Wie Verbraucher sich dabei verhalten, ist bestens bekannt: sie weichen gerne auf günstigere Handelsmarken aus, was die Umsätze der Markenhersteller merklich unter Druck setzen kann.

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04.04.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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