
RWE sichert sich eine großzügige Finanzierungszusage für ein Wasserstoffprojekt in den Niederlanden!
Der Kurs ist gesetzt
Während in Deutschland noch immer über Sinn und Unsinn des Atomausstiegs diskutiert wird, ist man bei RWE schon längst zwei Schritte weiter. Für den Energieversorger spielen Kernkraftwerke schlicht keine Rolle mehr und auch bei fossilen Brennstoffen wird für die Zukunft ein Abschied angedacht. Der Kurs ist fest gesetzt in Richtung Erneuerbarer Energien, was ein aktuelles Beispiel aus den Niederlanden einmal mehr belegt.
Die niederländische Regierung hat es sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2050 klimaneutral zu werden. Da dies nur mit Wind und Sonne kaum möglich ist, spielt bei den Überlegungen auch grüner Wasserstoff eine große Rolle. Für ein Projekt aus diesem Bereich erhielt nun RWE (DE0007037129) eine Finanzierungszusage in Höhe von 124,9 Millionen Euro, wie das Unternehmen per Pressemitteilung verkünden ließ.
RWE plant damit, einen Elektrolyseur mit einer Kapazität von 50 Megawatt unweit eines bereits bestehenden Kraftwerksstandorts in Eemshaven zu errichten. Eine endgültige Investitionsentscheidung dafür soll noch vor Jahresende fallen. Insgesamt peilen die Niederlande bis 2032 Elektrolysekapazitäten von 8 Gigawatt an. Das zeigt, welches Potenzial sich hier noch versteckt. Um dieses Ziel zu erreichen, bräuchte es 160 Standorte in der Größenordnung des nun von RWE in Aussicht gestellten Projekts.
RWE setzt auf die Zukunft
Auch an der Börse werden Chancen dieser Tage offenbar wieder mehr gewürdigt. Die RWE-Aktie konnte sich am Montag um 2,5 Prozent bis auf 33 Euro verbessern, blieb damit aber weiterhin auf einem eher überschaubaren Kursniveau. Unverändert sorgen niedrigere Energiepreise dafür, dass das Papier an den Märkten eher vorsichtig angefasst wird. Nach Ansicht vieler Analysten vielleicht sogar zu vorsichtig.
Es bleibt bei einem Kursverlust von 19,7 Prozent seit Jahresbeginn. Auch wenn RWE nicht mehr so schnell Rekordgewinne auf die Beine stellen können wird, scheinen derartige Abschläge fast schon unverhältnismäßig zu sein. Denn grundsätzlich ist das Unternehmen klar auf Wachstumskurs.
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01.05.2024 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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