
Deutsche Fabrik von Tesla geht bereits in die Produktion
Das entging vielen
Zugegeben, die Überschrift ist etwas gemein und sie dürfte bei manch einem falsche Schlüsse im Kopf entstehen lassen. Tatsächlich scheint es aber so, als würde Tesla bereits mit der Produktion in einer deutschen Fabrik begonnen haben. Die steht jedoch nicht in Brandenburg und sie ist auch deutlich kleiner als die dort entstehende Gigafactory.
„teslamag.de“ berichtet am Wochenende nach Hinweisen von Lesern darüber, dass Teslas Standort in der Eifel wohl bereits seit einiger Zeit fertig ist und dort auch schon die Produktion begonnen haben könnte. Von was genau, ist nicht bekannt. Auf Fotos sind lediglich dutzende riesiger Holzkisten auf dem Gelände zu erkennen, die so gut wie alles enthalten können.
Vermutet wird, dass es sich um große Bauteile für die Gigafactory in Grünheide handeln könnte. Tesla (US88160R1014) selbst schwieg sich aber von Beginn an darüber aus, wozu genau der kleinere hiesiege Standort gedacht ist. Auch die Feststellung, dass statt Lkw-Ladeluken eine Reihe von Superchargern nebst passenden Tesla-Fahrzeugen vor dem Gebäuse zu sehen sind, bringt keine Klarheit in die Sache.
Bleibt also nur festzuhalten, dass Tesla durchaus auch in Deutschland erfolgreich Projekte zu Ende bringen kann. Das mag bei manch einem für etwas mehr Zuversicht sorgen, für die Aktie von Tesla ist das Thema aber weniger relevant. Es wird schon seine Gründe haben, dass sich für das kleinere Werk in Deutschland bisher niemand an der Börse so richtig interessiert hat.
Der Druck auf die Tesla-Aktie steigt
Dabei könnte Tesla derzeit die eine oder andere gute Neuigkeit vertragen. An den Börsen kämpft das Unternehmen seit einiger Zeit wieder mit Druck von oben, ausgelöst vor allem durch die Zinssorgen an den US-Märkten. Die beförderten die Kurse allein am Freitag um knapp vier Prozent in die Tiefe und ließen die Marktkapitalisierung auf 888 Milliarden USD rutschen, womit die prestigeträchtige Billionenmarke mittlerweile deutlich verfehlt wurde. Gleichwohl bleibt der generelle aufwärtstrend aber noch immer aktiv.
14.02.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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