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Der Preisvergleich Idealo erweitert eine Klage gegen die Alphabet-Tochter Google und verlangt nun 3,3 Milliarden Euro Entschädigung

Alphabet wird weiterhin vorgeworfen, mit Google Shopping seine Marktmacht missbraucht zu haben

NTG24 - Der Preisvergleich Idealo erweitert eine Klage gegen die Alphabet-Tochter Google und verlangt nun 3,3 Milliarden Euro Entschädigung

 

Bereits im Jahre 2017 verhängte die EU-Kommission ein Bußgeld gegen Google mit dem Vorwurf, dass der Anbieter mit Google Shopping seine Marktmacht missbraucht habe. Das eigene Portal sei bei Suchanfragen stets bevorzugt worden, was Konkurrenz potenziell benachteiligt habe. Im letzten Jahr bestätigte der Europäische Gerichtshof die Entscheidung.

Das ruft nun die Springer-Tochter Idealo auf den Plan, welche schon 2019 eine eigene Klage gegen Alphabet (US02079K3059) bzw. Google auf den Weg brachte und ursprünglich rund 500 Millionen Euro an Schadenersatz forderte. Während des Rechtsstreits zwischen der EU und Google ruhte das Verfahren. Nun sieht Idealo sich umso mehr im Recht und erweitert die Klage sogar noch.

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Nun werden 3,3 Milliarden Euro an Schadenersatz gefordert. Außerdem soll Google Auskünfte über Traffic, Umsätze und Gewinne liefern. Der Vorwurf bleibt im Kern derselbe. Idealo beklagt, durch das Vorgehen von Alphabet in der Vergangenheit gezielt benachteiligt worden zu sein, was die eigenen Umsätze geschmälert habe. Dass Google mittlerweile Anpassungen vorgenommen hat, stimmt die Klägerin kein bisschen milder.

Wie die Richter am Ende entscheiden werden, bleibt noch abzuwarten. Ein weiteres Mal zeigt sich aber, dass Bußgelder und potenzielle Schadenersatzforderungen für Google in Europa immer weiter in die Höhe klettern. Das ist auch für Aktionäre eine gefährliche Angelegenheit. Denn trotz schwindelerregender Gewinne bei Google schmerzt freilich jede Strafzahlung in Milliardenhöhe.

 

Die Alphabet-Aktie reagiert kaum

 

In Panik verfallen die Anleger allerdings noch nicht. Die Alphabet-Aktie konnte sich gestern sogar um 0,7 Prozent verbessern und bis auf 187,13 US-Dollar zulegen. Vom Allzeit-Hoch bei 208,70 Euro ist das Papier hier nicht allzu weit entfernt. Im Vordergrund dürften an der Börse noch immer KI-Fantasien und Hoffnungen auf noch weniger Regulierungen durch die Trump-Regierung stehen.

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20.02.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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