als .pdf Datei herunterladen

Auch in Zukunft will sich die Commerzbank bei Cloud und KI auf US-Konzerne verlassen

Eine europäische Alternative zu Google und Co. erkennt die Commerzbank nicht

NTG24 - Auch in Zukunft will sich die Commerzbank bei Cloud und KI auf US-Konzerne verlassen

 

US-Präsident Donald Trump hat die Welt mit seinen drakonischen Zöllen vor den Kopf gestoßen und manche Partnerschaft infrage gestellt. Speziell in Europa stellt sich spätestens jetzt die Frage, ob dem Verbündeten aus Übersee noch allzu sehr getraut werden kann. Gefordert wird verstärkt, sich auf eigene Stärken zu konzentrieren und die Abhängigkeit von den USA nicht zuletzt im digitalen Sektor zu reduzieren.

Anzeige:

Banner Zürcher Goldbrief

 

Mit Blick darauf interessierte sich die „FAZ“ dafür, wie die Commerzbank (DE000CBK1001) diesbezüglich aufgestellt ist. Das Frankfurter Geldhaus setzt in Sachen Cloud und KI schon seit Jahren auf die Dienste von Microsoft und Google. Gegenüber der Zeitung ließ man mitteilen, dass es dabei auch bleiben soll. Eine europäische Alternative dazu wird nicht erkannt und es scheint auch keinen „Plan B“ zu geben.

Für die Anleger ergeben sich daraus keine akuten Risiken, aber durchaus ein Damoklesschwert, das unbequem über dem Unternehmen schwebt. Sollte sich aus den jüngsten Verstimmungen im Welthandel noch ein waschechter Handelskrieg entwickeln, so wird die EU früher oder später mit Sicherheit die Digitalkonzerne aus den USA ins Visier nehmen. Einige Vertreter der Politik fordern schon jetzt entsprechende Maßnahmen.

 

 

 

Die Commerzbank-Aktie lassen solche Sorgen nicht einbrechen. Allerdings reicht die allgemeine Verunsicherung an den Märkten schon mehr als aus, um heftige Korrekturen zu bewerkstelligen. Am Donnerstag ging es bereits um knappe fünf Prozent in Richtung Süden. Heute Morgen machten die Bären munter weiter und ließen den Kurs um weitere fünf Prozent bis auf 20,50 Euro purzeln.

 

Commerzbank: Schockschwerenot!

 

Anzeige:

Werbebanner DegussaNoch lässt sich gar nicht genau absehen, welche Folgen der Zollhammer aus den USA haben wird. Einig sind sich Experten und Marktakteure aber darüber, dass daraus nichts Gutes entstehen wird. Vorsorglich gehen die Anleger in Deckung und vorherige Kurstreiber wie steigende Dividenden und die Übernahmepläne von UniCredit treten in den Hintergrund. Aufgrund der vorherigen Rallye gibt es bei der Commerzbank nun auch einen fruchtbaren Boden für Gewinnmitnahmen.

 

Commerzbank AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?

 

Die neuesten Commerzbank AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Commerzbank AG-Aktionäre. Lohnt sich aktuell ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen?

Konkrete Empfehlungen zu Commerzbank AG - hier weiterlesen...

 

04.04.2025 - Daniel Eilenbrock

Unterschrift - Daniel Eilenbrock

 

Auf Twitter teilen     Auf Facebook teilen


Informiert bleiben - Wenn Sie bei weiteren Nachrichten und Analysen zu einem in diesem Artikel genannten Wert oder Unternehmen informiert werden möchten, können Sie unsere kostenfreie Aktien-Watchlist nutzen.








Ihre Bewertung, Kommentar oder Frage an den Redakteur


Bitte geben Sie die Anzahl der unten gezeigten Eurozeichen in das Feld ein.
>

 



 

 

Haftungsausschluss - Die EMH News AG übernimmt keine Haftung für die Richtigkeit der Empfehlungen sowie für Produktbeschreibungen, Preisangaben, Druckfehler und technische Änderungen. (Ausführlicher Disclaimer)