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Die Anleger der Commerzbank scheinen Rezessionssorgen schnell abschütteln und den Kurs zurück in luftige Höhen befördern zu wollen

Zinshoffnungen in Europa geben der Commerzbank Rückenwind

NTG24 - Die Anleger der Commerzbank scheinen Rezessionssorgen schnell abschütteln und den Kurs zurück in luftige Höhen befördern zu wollen

 

Kein anderes Thema mischt die Börse derzeit derart auf wie die von US-Präsident Donald Trump angedrohten reziproken Zölle, die sich laut Insidern auf bis zu 20 Prozent belaufen könnten. Zahlreiche Ökonomen befürchten, dass Trump mit seiner Zollpolitik sowohl die USA als auch andere Volkswirtschaften auf direktem Wege in die Rezession befördern wird. Das ging auch an der Aktie der Commerzbank nicht spurlos vorbei.

Am Dienstag aber schien die Zuversicht zurückzukehren und die Commerzbank (DE000CBK1001) konnte sich mit einem Kursplus von rund sieben Prozent an die Spitze des DAX setzen. Der Kurs legte wieder bis auf respektable 22,52 Euro zu und die Verluste auf 5-Tages-Sicht konnten auf 5,2 Prozent begrenzt werden. Im Monatsvergleich zeigt sich ein Plus auf diesem Niveau, sodass sich charttechnisch durchaus von einem lebendigen Aufwärtstrend, wenn nicht gar einer Rallye sprechen lässt.

Beobachter machen für den kräftigen Rebound in der Hauptsache Inflationsdaten aus der Eurozone verantwortlich. Nach 2,3 Prozent im Februar ging es mit der Teuerungsrate auf 2,2 Prozent im März zurück. Dadurch steigt die Hoffnung, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei der Sitzung am 17. April die Zinsen einmal mehr senken wird.

 

Commerzbank-Anleger hoffen auf eine starke Wirtschaft

 

Das wäre für die Commerzbank im ersten Moment zwar gar keine erfreuliche Angelegenheit, da sich Zinseinnahmen in einem solchen Szenario natürlich schmälern würden. Doch lehrt die Erfahrung, dass eine hohe Nachfrage nach Krediten in Zeiten von Wirtschaftswachstum dies mehr als ausgleichen kann. Letztlich hoffen die Anteilseigner darauf, dass die Commerzbank auf Wachstumskurs bleibt und ein gesundes Umfeld dürfte dafür Voraussetzung sein.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeTrotz gewisser Schwächephasen liegt die Commerzbank-Aktie derzeit noch mit 45 Prozent seit Jahresbeginn im Plus. Der starke Anstieg kommt nicht von Ungefähr. Mit hinein spielen die Übernahmeavancen von UniCredit sowie die Maßnahmen der Commerzbank selbst, um eben dies zu verhindern. Die Anleger dürfen sich in den kommenden Jahren auf hohe Dividenden und milliardenschwere Aktienrückkaufprogramme freuen. Ein Aufwärtstrend auf fundamentaler Seite könnte sich hier also noch mehr als bei den meisten Mitbewerbern auf den Aktienkurs auswirken.

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03.04.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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