
Die Nintendo Switch feiert ihren achten Geburtstag und die Zukunft steht schon in den Startlöchern
Setzt Nintendo seine Erfolgsstory weiter fort?
Ganze acht Jahre hat die Spielekonsole Switch von Nintendo nun schon auf dem Buckel. Natürlich machen sich da einige Alterserscheinungen bemerkbar, sowohl bei der Hardware als auch bei den Absatzzahlen. Doch verstecken muss man sich dennoch nicht. Rund 150 Millionen Switch-Konsolen konnte der japanische Spielegigant bereits verkaufen und aktuell gehen noch weitere Geräte über die Ladentheke.
Damit bleibt Nintendo (JP3756600007) auf dem besten Wege, die Switch zur meistverkauften Konsole aller Zeiten mutieren zu lassen. Die 154 Millionen verkauften Einheiten des Nintendo DS dürften noch in den nächsten Wochen genommen werden. Dann gilt es lediglich noch, die Marke von 160 Millionen Verkäufen zu überwinden, um auch die altehrwürdige PlayStation 2 zu überholen. Das wird zwar nicht ganz einfach werden. Allein die Tatsache, dass die Switch eine Chance auf einen solchen Meilenstein hat, spricht aber für den Erfolg der Konsole.
Gelohnt hat sich die Switch nicht nur für die Kassen von Nintendo und die begeisterten Spieler. Auch der Aktienkurs profitierte schwer. Seit dem Release im März 2017 verbesserte die Nintendo-Aktie sich um gut 250 Prozent. Kürzlich konnten bei 75 Euro neue Rekordstände gefeiert werden. Beeindrucken daran ist auch, dass Nintendo seinen Aufwärtstrend trotz einer gewissen Flaute im Gaming-Segment beibehalten kann.
Nintendo schmiedet an der Zukunft
Dennoch ist längst klar, dass Nintendo sich auf die betagte Switch nicht mehr allzu lange als Umsatztreiber verlassen kann. Lange Zeit stellte der Konzern die Geduld von Spielern und Investoren auf die Probe, enthüllte vor einigen Wochen aber endlich die Nachfolger-Konsole. Gelernt hat man offenbar aus Debakeln aus der Vergangenheit. Statt das neue Gerät wie einst die Wii U mit einem verwirrenden Namen auszustatten, nutzt auch Nintendo erstmals eine Ziffer, um den Nachfolger zu markieren.
Ansonsten sind Informationen über die nächste Konsole noch sehr rar gesät. Eine genaue Vorstellung soll es Anfang April in Form einer digitalen Präsentation geben. Wenig später dürfen Presse und einige ausgewählte Spieler den neuen Handheld ausprobieren. Der Autor dieser Zeilen wurde für Ende April nach Berlin eingeladen. Doch dürfte es schon in vier Wochen die wichtigsten Eckpunkte zur nächsten Generation geben.
Dazu gehören der technische Unterbau, der Termin für den Verkaufsstart, das Spiele-Line-Up sowie der anvisierte Verkaufspreis für das Gerät. Je nachdem, was Nintendo dabei vorzeigen kann, könnte es durchaus eine positive Reaktion an den Börsen geben. Gefragt wäre dafür eine leistungsstarke aber dennoch günstige Konsole für bestenfalls weniger als 400 Euro sowie starke Launch-Titel, gerne mit Mario Kart oder einem ähnlichen Blockbuster. Kann Nintendo derlei Einträge auf der Wunschliste der Spieler abhaken, so dürfte sich bis zum Release ein hübscher Hype aufbauen, der mit Sicherheit auch ein wenig auf die Börse strahlen würde.
Ganz entspannt
Gleichwohl gibt es aktuell keinen Grund, um bei der Nintendo-Aktie in Aktionismus zu verfallen. Wer bisher noch nicht investiert ist, muss nichts überstürzen und kann die tatsächliche Vorstellung der Switch 2 recht entspannt abwarten. Im Anschluss lässt sich noch immer entscheiden, ob Nintendo damit den richtigen Weg einschlägt oder eben nicht. Auch für bestehende Anteilseigner entsteht kein Handlungsdruck, allerdings sollten jene vielleicht noch etwas genauer bei der anstehenden Neuvorstellung hinsehen.
Es ist in jedem Fall ungewohnt, dass Nintendo bei seiner neuen Konsole wieder ein iteratives Upgrade anstrebt. Zwar ist das für den Konzern nicht vollkommen neu. Doch zuletzt gab es eine solche Strategie vor über 20 Jahren beim (wenig erfolgreichen) Gamecube zu sehen. Ob Nintendo mit einer stärkeren und größeren Variante der Switch alte Erfolge wirklich wiederholen kann, darüber gehen die Meinungen auch etwas auseinander. Vielleicht hat man aber auch noch das eine oder andere Ass im Ärmel. Im ersten Teaser wurde dies zumindest angedeutet.
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04.03.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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