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Bis zu zwei Milliarden US-Dollar nimmt Novo Nordisk für ein chinesisches Abnehmpräparat in die Hand, um sich von der Konkurrenz nicht abhängen zu lassen

Die Novo Nordisk-Aktie steht dennoch unter Druck

NTG24 - Bis zu zwei Milliarden US-Dollar nimmt Novo Nordisk für ein chinesisches Abnehmpräparat in die Hand, um sich von der Konkurrenz nicht abhängen zu lassen

 

Enttäuschende Studiendaten rund um das in Entwicklung befindliche Abnehmmedikament CagriSema haben der Aktie von Novo Nordisk in den vergangenen Monaten schwer zugesetzt. Die Aktionäre befürchten, dass das Unternehmen den Anschluss an Konkurrenten wie Eli Lilly verlieren könnte. Mittlerweile ging es mit dem Kurs derart steil bergab, dass SAP den Titel als wertvollster europäischer Börsenkonzern für sich erobern konnte.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeAufgeben will Novo Nordisk (DK0062498333) deshalb aber noch nicht. Die Entwicklung bei CagriSema geht weiter, auch wenn die Börse darauf längst nicht mehr mit grenzenloser Euphorie blickt. Nun kaufen die Dänen sich allerdings beim chinesischen Wirkstoffentwickler United Laboratories ein. 200 Millionen US-Dollar werden dazu in einem ersten Schritt investiert. Erfolgsabhängig könnten bis zu 1,8 Milliarden Dollar zusätzlich fließen.

Novo Nordisk sichert sich damit die Vermarktungsrechte außerhalb von Festlandchina, Hongkong, Taiwan und Macau für den in Entwicklung befindlichen Wirkstoff UBT251, der auch als „Triple G“ bezeichnet wird. Letztere Bezeichnung rührt daher, dass gleich drei Hormone in Darm und Bauchspeicheldrüse angesprochen werden sollen, namentlich GLP-1, GIP und Glukagon.

 

Keine Begeisterung bei der Novo Nordisk-Aktie

 

Bisherige Ansätze wie Wegovy konzentrierten sich lediglich auf GLP-1. Die Hoffnung ist nun, dass durch neue Ansätze noch stärkere Gewichtsabnahmen forciert werden könnten. Als Maßstab gelten derzeit 24,2 Prozent, welche Eli Lilly in einer Studie um Retatrutide erreichen konnte. Die Anleger scheinen aber noch nicht ganz davon überzeugt zu sein, dass Novo Nordisk hier wieder den Anschluss finden kann.

Auch die recht hohen Meilensteinzahlungen werden mit einiger Skepsis betrachtet und so kam es am Montag zu keinen neuen Kurssprüngen. Stattdessen musste die Novo Nordisk-Aktie Verluste von 1,9 Prozent einstecken und fiel damit wieder unter die 70-Euro-Linie. 69,91 Euro standen per Handelsschluss auf dem Ticker. Schon bei 67,10 Euro lauert das aktuelle 52-Wochen-Tief.

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26.03.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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