
Tesla konnte im vergangenen Jahr wieder neue Rekorde einfahren, schweigt sich zu den weiteren Aussichten aber aus
Unter den Anlegern herrscht keine Euphorie
Die Anleger zitterten zuletzt darum, ob Tesla seine ambitionierten Ziele für das Jahr 2023 noch erreichen kann. Nun liegen die Auslieferungszahlen vor und zumindest in dieser Hinsicht kann von einem Erfolg die Rede sein. Einmal mehr schreibt der US-Konzern Rekorde, was an der Börse jedoch leider nicht zum nächsten Kurssprung führen sollte.
Im Dezember konnte Tesla (US88160R1014) eigenen Angaben zufolge 484.507 E-Autos verkaufen und damit die Erwartungen der Analysten leicht übertreffen. Zugleich steigerten sich die Verkäufe für das Gesamtjahr auf 1.808.581, womit das von Elon Musk ausgerufene Ziel von 1,8 Millionen verkauften Fahrzeugen noch eben so erreicht werden konnte. Damit hatte zuletzt längst nicht mehr jeder gerechnet.
Bei den Zahlen zeigt sich einmal mehr die absolute Dominanz von Model 3 und Model Y. Satte 1,74 Millionen der im vergangenen Jahr verkauften Autos gehören diesen Modellreihen an. Model S, Model X und Cybertruck werden unter „andere Modelle“ zusammengefasst und spielen aus Anlegersicht kaum noch eine Rolle. Ob man sich darüber Sorgen machen sollte, sei dahingestellt.
Tesla hüllt sich in Schweigen
Nicht zu leugnen ist, dass Tesla seine Skeptiker einmal mehr eines Besseren belehrt hat. Möglich wurde das allerdings nicht zuletzt aufgrund mehrerer Preissenkungen und einer sehr aggressiven Marketingkampagne. Zum ersten Mal überhaupt schaltete der Konzern im vergangenen Jahr klassische Werbung und rief potenzielle Kunden mit allem Nachdruck dazu auf, Bestellungen möglichst bald abzugeben. Zuweilen wirkte das schon fast etwas verzweifelt.
An der Börse wollte bisher noch keine Euphorie aufkommen. Die Tesla-Aktie bewegte sich am Dienstag weder im Handel noch nachbörslich nennenswert vom Fleck. Gestört haben dürften die Anleger sich vor allem daran, dass es keine Prognose für das neue Jahr gegeben hat. Das nährt die Erwartung, dass Tesla sein ehemaliges Ziel, jährlich die Auslieferungszahlen um 50 Prozent zu steigern, mittlerweile verworfen hat. Das Tempo beim Wachstum dürfte also von hier an gemächlicher ausfallen.
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04.01.2024 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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