
Elon Musks Reibereien mit Twitter gehen an Tesla weiterhin nicht spurlos vorbei
Ein kleiner Erfolg sorgt für gute Laune bei den Anlegern
Ob Elon Musk Twitter nun kaufen muss oder nicht, ist noch immer nicht geklärt. Es gab zuletzt aber ein kleines bisschen Bewegung in der Sache, worauf auch die Tesla-Aktei prompt reagierte. Im Kern konnte Musk einen kleinen Erfolg erringen, musste aber auch mit einem Rückschlag leben.
Genehmigt wurde dem Chef von Tesla (US88160R1014), eine laufende Gegenklage gegen Twitter (US90184L1026) auszuweiten und darin neue Vorwürfe vorzubringen. Das gibt Elon Musk grundsätzlich etwas mehr Spielraum. Auf der anderen Seite wurde aber nicht seinem Wunsch Folge geleistet, die abschließende Verhandlung zu verschieben. Die Zeit drängt also.
Bei den Anlegern von Tesla wurde das Ganze letztlich wohlwollend aufgenommen. Um 3,38 Prozent ging es mit den Kursen am Mittwoch in die Höhe, womit die Erholung in der laufenden Woche sich trotz allen Gegenwinds weiter fortsetzen konnte. Das Thema Twitter wird allerdings weiterhin eine Rolle spielen und es ist kaum vorhersehbar, ob sich daraus noch positive oder eher negative Folgen für die Anteilseigner entwickeln.
Nichts zu meckern gibt es derweil bei den Geschäften von Tesla selbst. Dort scheint nach wie vor alles blendend zu laufen und die meisten Experten rechnen nicht damit, dass sich daran allzu bald etwas ändern wird. Die Nachfrage fällt weiterhin hoch aus, woran auch die eine oder andere Preiserhöhung nichts zu ändern scheint.
Die große Hoffnung rund um Tesla
Zumindest einige Marktakteure haben große Hoffnungen darauf, dass Tesla als eines von wenigen Börsenunternehmen weitgehend unbeschadet durch die derzeitigen Krisenzeiten kommen könnte. Das ist zwar beileibe nicht in Stein gemeißelt. Allerdings gibt es zumindest Indizien, welche trotz Inflation und steigender Produktionskosten weiterhin für Rekordgewinne sprechen. Mancher Analyst rechnet sogar schon fest damit, dass die nächsten Zahlen positive Überraschungen bereithalten werden. Den Anlegern ist nur zu wünschen, dass solche Vorhersagen am Ende auch zutreffen.
08.09.2022 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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