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Trumps Zölle schocken die Märkte und offenbar kann sich auch Apple dem Ganzen nicht entziehen

Es wird ungemütlich für Apple

NTG24 - Trumps Zölle schocken die Märkte und offenbar kann sich auch Apple dem Ganzen nicht entziehen

 

Apple-Chef Tim Cook wollte die DEI-Programme bei Apple zwar bisher nicht opfern, tat ansonsten aber alles nur Erdenkliche, um in der Gunst von US-Präsident Donald Trump zu steigen. Er ließ sich bei der Amtseinführung blicken und spendete eine Million US-Dollar für den dazugehörigen Fonds. Zudem pflegte Cook schon während Trumps erster Amtszeit regelmäßige Kontakte ins Weiße Haus.

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Mancher Anleger dürfte darauf gehofft haben, dass Apple (US0378331005) dadurch auf Ausnahmen bei Trumps massivem Zollpaket hoffen könnte. Doch zumindest bei der gestrigen Vorstellung entsprechender Pläne war davon keine Rede. So scheint sich auch Apple damit anfreunden zu müssen, dass alles, was seinen Weg aus dem Ausland in die USA findet, in Zukunft mit herben Zöllen belegt wird. Dies betrifft insbesondere asiatische Länder, in denen iPhones hergestellt werden.

Mit die höchsten Zölle verhängten die USA gegen China, wo der Großteil von iPhones hergestellt wird. Zwar bemüht sich Apple seit einigen Jahren, die eigene Abhängigkeit von China zu verringern. Experten schätzen jedoch, dass noch immer etwa 90 Prozent der Geräte im Reich der Mitte zusammengebaut werden. Weitere Fabriken betreibt Apple in Vietnam und Indien, doch auch diese Länder belegte Trump mit hohen Einfuhrzöllen.

 

Apple: Ein teurer Spaß?

 

Sollte Apple nicht noch irgendeine Sonderregelung erwirken können, so stünden dem Unternehmen künftig zwei Optionen offen. Entweder werden die Zölle an die Kunden weitergereicht, was die ohnehin schon nicht günstigen Preise von iPhones massiv erhöhen würde, oder aber der Tech-Gigant nimmt dramatisch sinkende Margen hin. Beides ist aus Anlegersicht mindestens problematisch.

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Werbebanner Zürcher BörsenbriefeZwar ist aufgrund des eigenen Ökosystems von Apple nicht davon auszugehen, dass die Nutzer massenweise zur Konkurrenz abwandern werden, welche ihrerseits ebenfalls mit Zöllen zu kämpfen haben wird. Höhere Preise könnten aber dafür sorgen, dass die Kundschaft Upgrades auf die lange Bank schieben wird. Das gilt insbesondere im aktuellen Smartphone-Umfeld, wo es eher kleine Fortschritte und keine großen Revolutionen mehr zu geben scheint. Dass Apple seine KI-Pläne ins kommende Jahr verschieben musste, verschärft das Ganze nur noch weiter.

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05.04.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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