
BASF rechnet mit steigenden, aber weiterhin eher ernüchternden Ergebnissen im laufenden Jahr
Aktionäre müssen sich auf weiterhin schmale Zeiten einstellen
Bereits vor einer Weile stellte BASF vorläufige Zahlen für das vergangene Jahr vor. Dabei wurde in Aussicht gestellt, dass das bereinigte Ergebnis mit 7,86 Milliarden Euro wohl deutlich unter der ursprünglich anvisierten Spanne von 8 bis 8,6 Milliarden Euro bleiben würde. Auch 2025 ist laut einer neuen Prognose nicht mit allzu sensationellen Sprüngen zu rechnen.
Zwar will BASF (DE000BASF111) sein Ergebniswachstum wieder antreiben und dies mit sämtlichen Bereichen außer Basischemikalien erreichen. In Aussicht gestellt wird beim Ebitda aber lediglich ein Bereich zwischen 8,0 und 8,4 Milliarden Euro. Das wäre zwar etwas mehr als 2024, läge aber unterhalb der Konsensschätzung der Analysten, welche bei 8,43 Milliarden Euro lag.
Es deutet sich also an, dass auch das laufende Jahr für BASF noch nicht das ganz große Comeback mit sich bringen wird. Nicht unbedingt leichter gemacht wird den Aktionären das Leben damit, dass die Dividende für 2024 auf 2,25 Euro je Anteilsschein gesenkt wird, während es im Jahr zuvor noch 3,40 Euro je Aktie gab. Zu alledem dazu kommt die allgemeine Unsicherheit aufgrund drohender US-Zölle.
Den aktuellen Prognosen zufolge geht es bei BASF zwar immerhin wieder in die richtige Richtung. Das Unternehmen lässt dabei aber das Tempo vermissen, welches sich viele Investoren erhofft hatten. In der Folge musste die Aktie gestern wieder Verluste hinnehmen und diese Entwicklung setzte sich heute im frühen Handel nahtlos fort. Gerade noch 47,58 Euro standen auf der Anzeigetafel, als dieser Artikel gerade entstand. Das sind rund 4,5 Prozent weniger als noch vor einer Woche.
Die Stimmung trübt sich auch bei der BASF-Aktie ein
Seit die BASF-Aktie vor rund zwei Wochen die 50-Euro-Linie touchierte, scheinen die Bullen wieder auf dem Rückzug zu sein. Tiefststände aus dem vergangenen Jahr können zwar noch auf Abstand gehalten werden. Wie lange dies gutgeht, sollte die allgemeine Marktstimmung sich weiter eintrüben, steht jedoch in den Sternen. Zu sehen war zuletzt nur ein zarter Aufwärtstrend, auf den noch immer nicht allzu viel Verlass sein kann.
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28.02.2025 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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