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Offenbar gibt BP seine Klimaziele für das Jahr 2030 auf und setzt stattdessen wieder vermehrt auf Öl und Gas

Die Aktionäre scheinen dem Vorhaben von BP gegenüber nicht abgeneigt zu sein

NTG24 - Offenbar gibt BP seine Klimaziele für das Jahr 2030 auf und setzt stattdessen wieder vermehrt auf Öl und Gas

 

Im Jahr 2020 ließ BP noch verlauten, die eigene Produktion von Öl und Gas bis 2030 um 40 Prozent zurückfahren zu wollen. Damit galt der Konzern als Vorreiter in der Branche mit besonders ambitionierten Klimaschutzzielen. Doch wie es scheint, rudert das Management in dieser Hinsicht nun kräftig zurück.

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Die Nachrichtenagentur „Reuters“ berichtete kürzlich, dass BP (DE0008618737) seine Klimaziele für das Jahr 2030 ersatzlos gestrichen habe. Dem Vernehmen nach reagiert CEO Murray Auchincloss damit auf das Begehren von Investoren, die sich mehr für kurzfristige Renditen als langwierige Bemühungen um die Energiewende interessieren würden. Dementsprechend soll mehr Fokus auf Projekte gelegt werden, die heute schon wirtschaftlich sind.

Gemeint ist damit die Förderung von Öl und Gas, welche weiter ausgebaut werden könnte. Neue Projekte sollen den Berichten zufolge unter anderem in den USA und im Nahen Osten verfolgt werden. Auch der Zukauf von neuen Standorten scheint im Gespräch zu sein. BP selbst hat das Ganze bislang allerdings noch nicht bestätigt.

Die Aktionäre scheinen sich für solche Gedankenspiele aber durchaus erwärmen zu können. Da zugleich die Ölpreise aufgrund der neuerlichen Eskalation im Nahen Osten wieder in die Höhe schreiten, freut die BP-Aktie sich aktuell über Rückenwind. Ausgehend vom 52-Wochen-Tief bei 4,56 Euro ging es in den letzten Tagen bis auf 5,03 Euro zu Handelsschluss am Montag in die Höhe.

 

 

 

Setzt BP aufs richtige Pferd?

 

Sollten die aktuellen Gerüchte sich bestätigen, würde BP sich für den Moment einiges an Ballast vom Hals schaffen und damit wahrscheinlich auch die Anleger wieder leichtfüßiger agieren lassen. Ob sich ein solcher Strategiewechsel auch langfristig auszahlen wird, steht jedoch nochmal auf einem anderen Blatt. Klar ist, dass erneuerbaren Energien in diesen Tagen vermehrt Gegenwind beschert ist. Ob es sich dabei um mehr als nur einen vorübergehenden Trend handelt, bleibt aber noch abzuwarten.

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08.10.2024 - Andreas Göttling-Daxenbichler

Unterschrift - Andreas Göttling-Daxenbichler

 

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