
CureVac steht vor einem Scherbenhaufen
Die Aktionäre verlieren ihren letzten Strohalm
Es ließ sich wohl nicht vermeiden. Trotz enttäuschender Studiendaten hielt CureVac erstaunlich lange an Bestrebungen fest, für seinen ersten Corona-Impfstoff noch irgendwie eine Zulassung zu erhalten. Jetzt zog das Unternehmen allerdings die Reißleine und zog den Wirkstoff aus den laufenden Verfahren zurück. Damit platzen auch milliardenschwere Lieferverträge.
Damit wird CureVac (NL0015436031) weit zurückgeworfen. Zwar ist ein neues Vakzin bereits in Arbeit. Das wird aber selbst im besten Fall wohl erst Ende 2022 eine Zulassung erhalten und ob hier die Studienergebnisse besser ausfallen werden, ist derzeit noch nicht abzusehen. Ebenso ist fraglich, ob in einem Jahr überhaupt noch ein weiterer Impfstoff benötigt wird.
Die logische Konsequenz aus dieser herben Enttäuschung sind schmerzhafte Kursverluste. Am Dienstag rauschte CureVac auf neue Negativrekorde und konnte sich davon bis Handelsschluss mehr schlecht als recht erholen. Am Ende des Tages blieben Verluste in Höhe von 7,66 Prozent zu beklagen.
Es ist wohl eher nicht mit einer baldigen Erholung zu rechnen. Dafür fehlt es an den entsprechenden Voraussetzungen. Das Unternehmen steht vor einem regelrechten Scherbenhaufen und das laufende Jahr ist übersät von Enttäuschungen. Tatsächlich ist es schon fast überraschend, dass die Kurse nicht noch weiter in den Kurskeller abgesackt sind. Doch was nicht ist, das kann ja noch werden.
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14.10.2021 - Andreas Göttling-Daxenbichler
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